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Alice im Wunderland - 3D


Wenn Tim Burton mit seinem Lieblingsschauspieler Johnny Depp einen Film macht, lockt es mich ins Kino. Gestern Abend habe ich mir also die mittlerweile 7. Zusammenarbeit der Beiden angesehen. Die Vorlage enthält bereits aberwitzige Figuren und phantastische Szenerien. So betrachtet hätte man meinen können, dass die Geschichte schon verrückt genug sei und es einen Tim Burton nicht bedarf. Weit gefehlt. Burton gibt dem Geschehen eine weitere Dimension und damit meine ich nicht die 3D-Effekte. Die kann man getrost ausblenden. Burtons Film hat zwar den 3D-Hype mitgemacht, er hätte das aber gar nicht gebraucht. Zumal mit Avatar die Messlatte sehr hoch aufgehängt wurde und der nachträglich in 3D aufgemotzte Burton-Film in dieser Hinsicht nicht mithalten kann.

Nein, mit einer weiteren Dimension meine ich, dass Burton dieser Geschichte seinen unverwechselbaren Stempel aufdrückt und jeder Figur und jeder Kulisse eine weitere skurrile, aberwitzige, düstere, tragische aber auch romantische Note gibt. Das einzige, was ich bei diesem Film bedauerte ist, dass ich die Geschichte bereits kannte. Sie konnte mich daher nicht überraschen. Umso mehr konnte ich mich auf das großartige Spiel der Schauspieler konzentrieren und in die Kulissen eintauchen. Der Film wimmelt nur so von Details, ist äußerst kurzweilig und machte riesigen Spaß.

 

Avatar - meine Ansichten zum Film


Handlung:

Der querschnittsgelähmte Marine Jake Sully reist zum Planeten Pandora. Dort erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren - manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na’vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt. Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi-DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine, die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt. Bei Jakes ersten „Ausflug“ mit seinem Avatar-Körper auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi Frau Neytiri, die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. Er verschweigt ihr, dass er eigentlich mit dem Auftrag gekommen ist die Umsiedlung der Na’vis ihres Stammes vorzubereiten. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht - in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.

 

Soweit zum Inhalt …

Rendsburg verfügt seit einiger Zeit nun auch im KinoCenter-Rendsburg über ein Digital-3D-Kino. Das Elektra bietet ca. 250 Plätze. Zum Kartenpreis von 6,00 EUR kommt noch eine Ausleihgebühr für die Brille von 2,00 EUR und ein Überlängenzuschlag von 0,50 EUR hinzu, so dass der Spaß 8,50 EUR kostete.

Mit 3D-Filmen habe ich bereits Erfahrung. „Ice Age 3“ und „Oben“ habe ich bereits in diesem Format gesehen. Für „Avatar“ wurde aber eine revolutionäre Weiterentwicklung der 3D-Technik angekündigt und die hat es in sich. Während die vorhin genannten Animationsfilme im Grunde genommen 2D-Filme sind in die bei passender Gelegenheit ein 3D-Effekt eingebaut wurde, ist Avatar durchgehend in 3D. Beeindruckt hat mich vor allem die Tiefenschärfe. Zumindest, solange das Bild unbewegt bzw. nur in langsamer Bewegung ist. Bei schnellen Kameraschwenks oder schnellen Bewegungen der Objekte verliert auch Avatar an Schärfe. Hier stoßen die 24 Bilder pro Sekunde eines Kinofilms an ihre Grenzen. Gerade diesen Film hätte ich daher gerne mit einer höheren Framerate gesehen. Mit dem Sitzplatz kann man übrigens auch experimentieren. Sitzt man zu weit hinten, hat man die Leinwand voll im Blick und die Bewegungen lassen sich besser verfolgen. Sitzt man etwa mittig im Kino, wirken die 3D-Effekte noch beeindruckender, allerdings nimmt dann auch die Bewegungsunschärfe zu. Ich hatte meinen Sitzplatz quasi in der ersten Reihe des letzten Drittels, was einen guten Kompromiss darstellte. Die Szenen, in denen das 3D-Erlebnis wirklich atemberaubend war, liegen dennoch alle in den langsamen Filmsequenzen. In den schnellen Actionsequenzen, die beispielsweise bei den diversen Gefechten in der Luft abliefen, ist der 3D-Effekt hingegen kaum wahrnehmbar. Auch die Veränderung in der Größe von Objekten oder Personen, die sich nähern oder entfernen ist in der neuen Technologie noch fehlerbehaftet. Insbesondere wenn dabei gleichzeitig der Blickwinkel geändert wird, weil sich die Kamera zusätzlich seitlich bewegt. Manchmal sieht es dann so aus, als würden die Menschen übergangslos deutlich kleiner oder größer, z.B. in den Szenen, in denen Jake mit seinem Rollstuhl zwischen den Apparaturen der Station hindurchrollt oder ganz am Anfang des Films, als er aus der Tiefschlafkapsel geholt wird. Soweit meine Eindrücke von der 3D-Technik Avatars. Diese Wahrnehmungen sollen allerdings keine Erbsenzählerei sein. Den Rest des 2 Stunden 45 Minuten langen Films saß ich nämlich mit offenen Mund im Kino. Dieses Erlebnis hat sich voll gelohnt.

 

Der Star des Films ist ganz klar der Planet. Was hier von James Cameron entwickelt wurde ist wirklich phantastisch. Ich denke, ich muss mir den Film auf jeden Fall ein weiteres Mal ansehen, um die ganze Pracht und die vielen Details noch besser würdigen zu können. Das einzige was mich an diesem Film in einigen Szenen gestört hat, war die Musik. Den Score empfand ich teilweise nervig. Die schauspielerische Leistung tritt bei diesem Film etwas in den Hintergrund. Einige der Charaktere sind mir denn allerdings zu klischeehaft, allen voran der Narbengesichtige Chef der Marines. Wenn der mit dem Kaffeebecher in der Hand seine Angriffsbefehle gibt dann ist mir das einfach zu flach. Kritisiert wurde ja auch im Vorfeld, dass die Story zu dünn sei. Das finde ich nicht. Das Drehbuch ist sicherlich nicht der ganz große Wurf, dennoch braucht sich die Story vor den Effekten nicht zu verstecken. Der Film hat eine klare Botschaft. Sie ist einfach, und kann von jedem verstanden werden. In der Vorführung, in der ich saß, waren auch viele Jugendliche und Kinder. Und die waren, dass konnte ich den gelegentlichen Äußerungen entnehmen, voll auf der Seite der Na’vis. Na also, die Botschaft ist angekommen!

 

Fazit: Der Film ist eine Augenweide. Avatar ist einer der seltenen Filme für mich, den ich 2x im Kino ansehen werde. Das war zuletzt für mich 2003 HDR3. Und noch etwas. Der Film entfaltet seine Pracht nur auf einer Großbildleinwand. Wer darauf wartet den Film auf DVD oder Blu-Ray anzusehen, verpasst etwas, selbst dann, wenn er zuhause Beamer und Leinwand hat.

Bye bye Sky


Dieser Tage läuft mein Abo bei Sky (ehem. Premiere) aus. Vor 3 Jahren hatte ich das damalige Angebot, einen einzelnen HD-Sender, nämlich „Premiere HD“ zu abonnieren, wahrgenommen. Der Sender brachte rund um die Uhr Hochaufgelöste Filme (1080i). Der Spaß kostete 9,99 EUR im Monat. Nachdem aus Premiere Sky wurde, ist das Programm „Premiere HD“ zu „Sky Cinema HD“ gewandelt worden. Die bisher in „Premiere HD“ enthaltenen Sportanteile sind in das Programm „Sky Sport HD“ gewandert. Zeitgleich mit dieser Wandelung ist mir im Sommer von Sky gekündigt worden. Natürlich wurde mir angeboten in die neue Paketstruktur von Sky zu wechseln. Was hätte das für mich bedeutet? Um weiterhin die Sender „Sky Cinema HD“ und „Sky Sport HD“ empfangen zu können, hätte ich das Grundpaket „Sky Welt“ mit 21 Sendern plus das Paket „Sky Film“ mit 10 Sendern plus das Paket „Sky Sport“ mit mehreren Kanälen buchen müssen. Denn nur wenn man ein Zusatzpaket bucht, kann man auch die HD-Kanäle bekommen, deren Zuschaltungen zudem abhängig von der Wahl des Zusatzpaketes sind. Der Spaß hätte dann statt bisher 9,99 EUR pro Monat, nunmehr 49,90 EUR pro Monat gekostet, also das 5-fache!

Verschweigen möchte ich nicht, dass bei Buchung dieser Pakete noch das Paket „Sky Welt Extra“ und weitere HD-Kanäle kostenlos dazugekommen wären. Aber genau hier liegt m.E. der große Knackpunkt dieser Angebotsstruktur. Hier wird mir zwar eine Vielzahl an Sendern angeboten, leider geht die Paketstruktur deutlich an meinen Bedürfnissen vorbei. Ich habe gar nicht die Zeit das Angebot aus 40 oder 50 Sendern nutzen zu können. Ich möchte einzelne Sender wählen können. Bezogen auf den durchschnittlichen Einzelpreis pro Kanal, wäre ich bereit und bin es ja in den vergangenen Jahren auch gewesen, überdurchschnittlich viel dafür zu bezahlen. Leider ist Sky noch nicht dazu bereit. Es ist mir absolut unverständlich, warum es Sky nicht schafft seinen Kunden individuelle Zusammenstellungen zu ermöglichen. Technische Gründe können jedenfalls nicht vorliegen. Die Freischaltung der beiden HD-Sender auf meiner Karte funktioniert seit 3 Jahren.

Da dieser Tage auch bekannt wurde, dass Sky erneut Verlust schreibt und dringend Abonnenten sucht, kann ich die Kündigung erst recht nicht verstehen. Nach den veröffentlichten Zahlen erwirtschaftet Sky durchschnittlich je Kunde einen monatlichen Umsatz von 25,77 EUR. Dieser Umsatz soll nach eigenen Angaben auf 29,- EUR gesteigert werden. Das erklärt zumindest warum Sky so beharrlich an der Paketstruktur festhält, denn mit dem Grundpaket für 16,90 EUR + einem weiteren Paket für 16,- EUR ist der angestrebte Umsatz zu erreichen.

Sky hat mich in den vergangenen Tagen mehrmals angerufen und angeschrieben. Das letzte Angebot beinhaltete „Sky Welt“ plus ein Paket meiner Wahl für 16,90 EUR statt 32,90 EUR bis Juli 2010, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Da ein anderes Angebot vorher beide Pakete zum Preis von 32,90 EUR beinhaltete und alle 7 HD-Sender bis Juli 2010 kostenlos dabei waren, fragte ich natürlich, ob das Angebot von 16,90 EUR auch mit HD-Sender sei. Das war natürlich nicht der Fall und von daher ist Sky erstmal für mich erledigt.

Rezension von Ice Age 3 und meine Eindrücke vom Film in 3D

Die Story ist schnell erzählt. Die Mammuts Manni und Elli freuen sich auf den bald anstehenden Nachwuchs. Das führt dazu, dass Säbelzahntiger Diego die werdende Familie verlässt, um wieder als Einzelgänger durch die Wildnis zu streifen. Sid hingegen freut sich auf das Baby, denn auch „Er“ will unbedingt eine Mutter sein. Als Diego ihm klarmacht, dass er keine Rolle mehr spielen wird wenn das Mammutbaby erst einmal da ist, beschließt Sid, eine eigene Familie zu gründen. Wie es der Zufall so will, bricht Sid in eine Eishöhle ein und findet dort 3 verlassene Eier, die er „rettet.“

 

Manni hält das für keine gute Idee. Als aus den Eiern drei T-Rex-Babys schlüpfen, die Sid für Ihre Mutter halten ist zwar Sid erstmal glücklich, allerdings stellen die T-Rex-Babys die friedliche Eiszeitwelt von da an auf den Kopf. Insbesondere Ihre Fresslust wird zu einer echten Gefahr. Schließlich taucht die echte Mutter der drei kleinen Dinos auf und bringt Ihre Jungen in eine verborgene grüne Unterwelt mit, in der auch andere Dinosaurier überlebt haben. Dabei entführt Sie auch Sid in die Unterwelt. Also machen sich Manni, Elli und die beiden Opossums auf, Sid zu retten. Unterwegs schließt sich ihnen auch Diego wieder an. Nach einigen Abenteuern gelingt die Rettung von Sid und die Rückkehr in die Oberwelt.

 

Soweit zum Inhalt …

Rendsburg verfügt nun seit dem 01.Juli 2009 auch über ein Digital-3D-Kino im Schauburg Filmtheater. Der Aufpreis gegenüber der 2D-Variante beträgt 2,50 EUR, so dass die Karte für den Erwachsenen 8,50 EUR beträgt. Das halte ich für akzeptabel und die neue 3D-Technologie wollte ich schon länger mal kennen lernen. In den ersten Minuten des Films war ich daher weniger auf die Handlung als vielmehr auf die 3D-Effekte des Films und die Bildqualität konzentriert. Teil 2 liegt mittlerweile 3 Jahre zurück aber mir scheint, dass Ice Age 3 noch detailreicher und feiner aufgelöst ist, als sein Vorgänger. Einige Filmpassagen sind wohl bewusst so gestaltet worden, dass 3D-Effekte besonders unterstützt werden. Die Story ist gelungen, die Komik und die Machart von Ice Age 3 entsprechen dem Vorgängerfilm. Es sind zahlreiche Gags vorhanden. Einzig in der Unterwelthandlung gibt es ein paar Längen. Dafür bietet die Unterwelt etwas fürs Auge. Diesbezüglich waren die Ice Age-Filme ja bisher etwas trist. Natürlich ist die Grundidee des Films - ungleiche Tiere halten zusammen - nichts Neues. Die Figuren sind aber charakterlich meisterlich gezeichnet und machen viel Spaß. Etwas übertrieben wurde meiner Meinung nach die Handlung um den bisherigen „Pausenfüller“ Scrat ausgebaut. Der hat nun deutlich mehr Auftritte als in den Vorgängerfilmen. Möglicherweise eine Auswirkung der langen Nase dieser Figur. In 3D reckt die sich besonders gut in den Zuschauerraum.

 

Überhaupt 3D. Es ist lange her, dass ich mal einen Film in 3D im Kino gesehen habe. Es war wohl in den 80er Jahren und der Film war aus der Reihe „Freitag der 13.“ Damals waren die Brillen noch in grün/rot. Das führte dazu, dass die damit betrachteten Filme an Farbbrillanz verloren. Mit den neuen Polarisationsbrillen und der digitalen Projektion gehören diese Schwächen der Vergangenheit an. Der Film ist in der Schauburg mit ausgezeichneten, knackscharfen und kontraststarken Bild gezeigt worden. Die Bildqualität hat mich also überzeugt. Etwas durchwachsen fällt mein Urteil über die 3D-Effekte aus. Diese sind ganz unterschiedlich. Es gibt da eine Sequenz im Film, in der Scrat mit seiner neuen Freundin in einem Sumpf stürzt. Aus dem Sumpf steigen Blasen auf, hüllen die Beiden ein und schweben dann in der Luft. Dieser Effekt ist super gelungen. Man hat wirklich den Eindruck, dass die Figuren im Kino schweben. Szenen, in denen Figuren oder Körperteile dieser Figuren oder Gegenstände in Richtung Zuschauer fliegen gibt’s zuhauf. Gut sind die Effekte allerdings nur dann, wenn dies langsam erfolgt. Ist die Geschwindigkeit der Bewegung zu groß, verwischt der Effekt. Leider haben die Macher sehr viele schnelle Sequenzen eingebaut. Hier gibt es für zukünftige Filme noch Verbesserungsmöglichkeiten. Übrigens bin ich Brillenträger. Die 3D-Brille lässt sich problemlos darüber tragen. Von daher gibt es also auch keine Probleme. Ich freue mich schon, mal eine Realverfilmung in 3D zu sehen.

 

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